Die EBA lanciert den prozyklischen Kapitalpuffer

Während die Diskussionen auf Hochtouren laufen, einen geeigneten
antizyklischen Kapitalpuffer für Banken (countercyclical capital
buffer) zu entwerfen und umzusetzen, implementiert die Europäische
Bankenaufsicht (EBA) derweil einen prozyklischen Kapitalpuffer:
http://www.eba.europa.eu/News–Communications/Year/2011/The-EBA-publishes-Rec…

Toilettenring oben oder unten?

In einem aktuellen Artikel in Economic Inquiry geht Jay Pil Choi der Frage nach, ob der Toilettenring nach dem Toilettenbesuch oben oder unten belassen werden soll. In einer ökonomischen Analyse kommt er zum Schluss, dass die egoistische Verhaltensweise am effizientesten ist: Der Toilettenring sollte nach Gebrauch in der vom Nutzer verwendeten Position belassen werden. Zur Freude aller Männer heisst das: Wir können den Ring nach verrichtetem Geschäft mit ruhigem Gewissen oben lassen.

Choi zitiert u.a. Annie's Mailbox und verweist auf seiner Seite auf Artikel im Telegraph und in der National Post.

Too-big-to-fail bei der obligatorischen Krankenversicherung?

Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat im Februar das Vernehmlassungsverfahren zum Krankenversicherungsaufsichtsgesetz (KVAG) eröffnet. Das Gesetz sieht eine neue Aufsichtsbehörde parallel zur FINMA vor. Im Gutachten von Polynomics, das ich gemeinsam mit Harry Telser für Comparis geschrieben habe, kritisieren wir das Vorhaben des Bundes.

Besonders brisant ist die Behauptung des Vernehmlassungsberichtes, dass das Krankversicherungssystem vor Systeminstabilität geschützt werden müsse. Dazu sieht das Gesetz sogar explizit die Gewährung von Bundesdarlehen vor. Das Too-big-to-fail-Problem, das man im Finanzsektor bereits (unabsichtlich?) geschaffen hat, wird nun auch in der Krankenversicherung eingeführt.